Jakobus-Pilgerweg

Jakobsmuschel


"Ich bin dann mal weg": So heißt der Bestseller des berühmten Entertainers Hape Kerkeling, in dem er seine Erfahrungen auf dem Jakobus-Pilgerweg nach Santiago de Compostela schildert. Um einfach "mal weg" zu sein, zu sich selbst zu finden, die Natur zu erfahren, durchzuatmen, muss man nicht unbedingt in die Ferne schweifen: Als Jakobus-Pilger kann man sich fast vor der eigenen Haustür auf den Weg machen. Schon vor Jahrhunderten wanderten die Jakobus-Pilger von ganz Europa aus bis zum berühmten Wallfahrtsort an der ostspanischen Küste.

Diese lokalen Routen wurden in den vergangenen Jahren wiederbelebt. Durchs Wittelsbacher Land führen drei ausgeschilderte Etappen des Jakobus-Pilgerwegs in Schwaben. Pilgernd kann man die harmonische Landschaft und interessante Kulturgeschichte des Wittelsbacher Lands kennen lernen und sich dabei auf spirituelle Erfahrungen einlassen.

Von Schrobenhausen aus geht es nach Inchenhofen (Etappe eins, rund 15 Kilometer). In Schrobenhausen laden das Spargel- und das Lenbach-Museum zu einem Abstecher ein. Fast am idyllischen Flüsschen Paar entlang wandert man dann bis Inchenhofen, wo die berühmte Wallfahrtskirche St. Leonhard einen würdigen Abschluss der Route bietet.

Die zweite Etappe (15 Kilometer) leitet den Wanderer von Inchenhofen nach Haunswies (15 Kilometer), die dritte von Haunswies nach Friedberg (16 Kilometer). Die St.-Jakobs-Kirche in Friedberg ist sehenswerte Station am Jakobusweg, die romantische Altstadt lockt zu einem Bummel. Nicht versäumen sollte man die Wallfahrtskirche Herrgottsruh in Friedberg. Pilgerbier und ein gutes Essen gibt es zum krönenden Abschluss bei Spezialitätenwirt Ufertinger in Friedberg/St. Afra.

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