Lourdeskapelle

Lourdeskapelle

Die bei der letzten Renovierung zutage getretenen ursprünglichen romanischen Bauformen lassen darauf schließen, dass es sich bei dieser Kapelle um den ersten sakralen Bau handelt. In ihr dürfte ein Bildnis des heiligen Leonhard gewesen sein. Um diese Kapelle gruppierten sich fünf Bauernanwesen, bei den "Höfen des Imicho". Daraus entwickelte sich über "Imenchinhovin" im Laufe der Zeit der heutige Ortsname Inchenhofen.

 

Nach dem Bau der ersten Wallfahrtskirche durch die Zisterzienser aus Fürstenfeld und der Einweihung im Jahre 1332 wurde diese Kapelle Gebeinhaus für den südlich und nördlich des Gotteshauses liegenden Friedhofes. Nach Verlegung des Friedhofs an den Ortsrand im Jahre 1806 diente es als Geräteschuppen, bis im Jahre 1902 eine Lourdesgrotte eingerichtet wurde, die sich großer Beliebtheit erfreut

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